Der Detten-Urban-Run, kurz DUR, geht quer durch das schöne Emsdetten.
Dabei werden spannende und interessante Locations durchlaufen.
Zu einigen Locations möchten wir hier gerne ein paar Zusatzinformationen zur Verfügung stellen, damit Du weißt, was Dich erwartet.
Wir feuen uns auf DICH!
START: Brink
Das ist der zentrale Platz in Emsdetten. Der Brink ist in Emsdetten der zentrale Veranstaltungsort!
P1: Rathaus Emsdetten
Das Rathaus in Emsdetten wurde Mitte der 1970er Jahre, konkret 1975/76, nach den Plänen des Architekten Roland Ostertag errichtet. Der Zweckbau im funktionalen Stil der 70er-Jahre zeichnet sich durch klare Linien, eine sogenannte Elementfassade sowie die Kombination von Beton und Glasflächen aus.
P2: Tiefgarage Rathaus
Unter dem Rathaus wurden Parkmöglichkeiten geschaffen. Der DUR führt direkt vom Innenraum des Rathauses in die Tiefgarage.
P3: Josef-Stift
Das St. Josef-Stift in Emsdetten ist ein Altenwohnheim, das 1976 eröffnet wurde und zu Beginn der 1970er-Jahre neu aufgebaut wurde. Architekturhistorisch gehört das Stift zur Nachkriegsmoderne, in einer Zeit, da funktionale Wohnformen und Pflegestrukturen stärker berücksichtigt wurden. Die Gestaltung legt Wert auf Helligkeit, Übersichtlichkeit und eine wohnliche Atmosphäre – typische Anforderungen für Einrichtungen der Altenhilfe jener Zeit. Der zentrale Standort im Herzen der Stadt war damaliger Anspruch: Besucher, Geschäfte, medizinische Einrichtungen sollen fußläufig erreichbar sein.
P4: Kulturhof Deitmar
Der Hof Deitmar gilt als einer der Urhöfe Emsdettens und ist die historische Keimzelle der Stadt. Sein Hauptgebäude wurde 1912 umgebaut, und 1956 ging der Hof in den Besitz der Stadt über. Heute bildet er das Zentrum einer Museumsinsel, auf der mehrere Heimatmuseen angesiedelt sind – darunter das Wannenmacher-Museum, das Speicher-Museum und das August-Holländer-Museum. Außerdem beherbergt das Gelände ein Backhaus, eine Konzertmuschel sowie Veranstaltungsräume, die kulturell genutzt werden können, beispielsweise für Ausstellungen, Trauungen oder Workshops.
P5: Emshalle
1995 wurde die EMS-HALLE eröffnet. Hier finden große Publikumsveranstaltungen sowie Tagungen und Events mit bis zu 3000 Besuchern Platz. Rock- und Pop Größen wie Status Quo, Manfred Mann’s Earth Band, Die Ärzte, Back Street Boys oder Nena gastierten hier ebenso wie Comedy Künstler. So wurden z.B. Dieter Nuhr, Otto, Helge Schneider oder Jürgen von der Lippe bereits auf der Bühne der EMS-HALLE bejubelt.
Die Emshalle ist auch die Heimat des TVE’s (Handball-Bundesligist).
P6: Galerie Münsterland
Die Galerie Münsterland befindet sich in der Friedrichstraße 3 in Emsdetten und ist Teil eines lebendigen Kulturensembles auf dem Gelände der ehemaligen Textilfabrik B. W. Stroetmann. In den denkmalgeschützten Hallen des ehemaligen Maschinen- und Kesselhauses werden seit etwa 1990 regelmäßig Ausstellungen gezeigt, in denen sich zeitgenössische bildende Kunst präsentiert – mit Fokus auf internationale Projekte, Kooperationen und Nachwuchsförderung.
Das Gebäude wurde ursprünglich 1922 errichtet und lange Zeit nicht genutzt, bis ein Umnutzungskonzept entwickelt wurde. Der Umbau erfolgte Anfang der 1990er Jahre unter Leitung des Architekten Hermann Josef Farwick. Die Räume der Galerie umfassen rund 400 m² Ausstellungsfläche; zwei großzügige, helle Säle mit einer maximalen Raumhöhe von fast 12 Metern und etwa 100 laufenden Metern Hängefläche bieten genug Spielraum auch für großformatige Arbeiten und Installationen.
P7: Stroetmanns Fabrik
Die Stroetmanns Fabrik in Emsdetten ist ein bedeutendes Beispiel für die gelungene Umnutzung eines Industriegebäudes zu einem lebendigen sozio-kulturellen Zentrum. Das Gebäude war ursprünglich Teil der über 100 Jahre alten Textilfabrik B. Stroetmann, die in den 1980er Jahren ihren Betrieb einstellte. 1994 erwarb die Stadt Emsdetten das Areal und begann mit der Umgestaltung der Räumlichkeiten zu einem modernen Veranstaltungszentrum. Der Umbau wurde teilweise mit Landesmitteln unterstützt.
Architektonisch wurde der historische Charakter des Gebäudes bewahrt. Besonders hervorzuheben ist der Lichthof, ein glasüberdachter Innenhof, der die alten Fabrikmauern integriert und dem Zentrum eine besondere Atmosphäre verleiht. Die Stadt Emsdetten übertrug den Betrieb des Hauses auf den gemeinnützigen Trägerverein „Sozio-kulturelles Zentrum Emsdetten e.V.“, der das Zentrum seither betreibt.
P8: Kriegerdenkmal
Der Alter Friedhof Heidberge in Emsdetten ist ein bedeutender historischer Ort, der sowohl religiöse als auch militärische Erinnerungen vereint. Er wurde am 30. November 1807 von Pastor Völker eingeweiht und ersetzte den ersten Friedhof an der St. Pankratius-Kirche. Heute erinnert nur noch das restaurierte Hochkreuz von 1835 an die frühere Nutzung des Geländes, das mittlerweile vom Kindergarten St. Jakobus genutzt wird.
Ein weiteres bedeutendes Denkmal auf dem Gelände ist das Kriegerdenkmal, das an die Gefallenen der beiden Weltkriege erinnert. Es wurde 1913 errichtet und steht in unmittelbarer Nähe zum Hochkreuz. Das Denkmal ist ein zentrales Element der Gedenkkultur in Emsdetten und wird regelmäßig gepflegt.
P9: Musikkneipe C-DUR
Die Gaststätte C-Dur an der Südstraße 21 in Emsdetten blickt auf eine bewegte Geschichte zurück, die eng mit der Entwicklung des lokalen Vereinswesens verknüpft ist. Im Jahr 1930 fand hier die Gründungsversammlung des heutigen Fußballvereins SV Borussia Emsdetten statt. Rund 50 engagierte Erwachsene und Jugendliche trafen sich in der damaligen Gaststätte Rasing, um ihren Traum eines eigenen Spiel- und Sportvereins Wirklichkeit werden zu lassen.
Heute ist das Gebäude als C-Dur Musik-Kneipe bekannt und hat sich zu einem lebendigen Treffpunkt für Musik- und Kneipenfreunde entwickelt. Neben einem breiten Angebot an Getränken werden regelmäßig Veranstaltungen wie Live-Musik, Partys und Karaoke-Abende organisiert.
Die Gaststätte C-Dur ist somit nicht nur ein Ort der Geselligkeit, sondern auch ein Stück Emsdettener Geschichte, das Tradition und Moderne miteinander verbindet.
P10: Stadtbibilothek
Die Stadtbibliothek Emsdetten ist in der denkmalgeschützten Villa Schilgen untergebracht, einer Jugendstilvilla, die 1887 nach Entwürfen des Architekten Wilhelm Rincklake erbaut wurde. Im Jahr 1903 wurde das Gebäude durch den Architekten H. Holtmann erweitert, wodurch es sein heutiges Erscheinungsbild erhielt.
1992 wurde die Villa durch einen modernen Anbau ergänzt, der die Bibliothek mit zeitgemäßen Funktionen verbindet und gleichzeitig den Charme des historischen Gebäudes bewahrt. Heute ist die Stadtbibliothek ein lebendiger Treffpunkt für alle Altersgruppen und bietet ein umfangreiches Angebot zur Information, Aus- und Fortbildung sowie zur Freizeitgestaltung.
P11: Kastanienhof
Die Einrichtungen Kastanienhof und Sonnenhof in Emsdetten sind zentrale Bestandteile der sozialen Infrastruktur der Stadt und tragen wesentlich zur Lebensqualität älterer und pflegebedürftiger Menschen bei.
Der Kastanienhof wurde am 1. Dezember 1996 als zweite Einrichtung der Stiftung St. Josef eröffnet und bietet seitdem Platz für 75 Bewohnerinnen und Bewohner. Das Haus liegt zentral in Emsdetten, nur wenige Schritte von der Fußgängerzone entfernt, und ist somit ideal in die städtische Versorgungsstruktur integriert.
Namensgeber des Hauses ist ein beeindruckender, fast 150 Jahre alter Kastanienbaum, der im liebevoll gestalteten Gartenhof steht. Er symbolisiert Stärke, Weisheit und Lebenskraft – Werte, die auch das tägliche Miteinander im Kastanienhof prägen. Der Garten dient als Ort der Begegnung und des Rückzugs zugleich – barrierefrei zugänglich, grün und sinnlich gestaltet, mit Sitzgelegenheiten und Wegen, die zum Verweilen einladen.
P12: Kinderhaus Astrid Lindgren
Das Kinderhaus Astrid Lindgren in Emsdetten ist eine moderne und integrative Tageseinrichtung für Kinder im Alter von vier Monaten bis sechs Jahren. Es wurde 1993 als erste Einrichtung dieser Art in Emsdetten eröffnet und ist seitdem ein fester Bestandteil der Stadtgesellschaft.
P13: Bahnhof Emsdetten
Der Bahnhof Emsdetten ist ein bedeutender Verkehrsknotenpunkt in der Region und zeichnet sich durch seine gelungene Kombination aus historischer Substanz und moderner Architektur aus. Das ursprüngliche Empfangsgebäude wurde zwischen 1853 und 1855 als Backsteinbau im regionaltypischen Stil errichtet.
Im Jahr 1976 erfuhr das Gebäude eine grundlegende Umgestaltung, bei der die Klinkerfassade verputzt und vereinfacht wurde, was das äußere Erscheinungsbild erheblich veränderte. Nach langjähriger Vernachlässigung begann die Stadt Emsdetten 2006 mit der umfassenden Sanierung im Rahmen der Modernisierungsoffensive „100 Bahnhöfe“ des Landes Nordrhein-Westfalen und der Deutschen Bahn. Das Gebäude wurde entkernt und mit modernen verglasten Anbauten versehen, um den aktuellen Anforderungen gerecht zu werden.
P14: Tippkötter Bikes
Der neue Tippkötter Bike Store an der Elbersstraße in Emsdetten ist ein herausragendes Beispiel für moderne Architektur und funktionales Design im Einzelhandel. Eröffnet im Dezember 2024, vereint das Gebäude auf 2.800 Quadratmetern Grundfläche ein Fahrradgeschäft, eine TÜV-zertifizierte Meisterwerkstatt, Büroflächen und eine Teststrecke für Probefahrten. Die Gesamtfläche des Areals beträgt 3.600 Quadratmeter.
Architektonisch besticht der Bau durch klare Linien und eine harmonische Materialwahl. Die Fassade setzt auf eine Kombination aus Beton und Glas, wobei die Front mit einer großzügigen Glasfläche und einem markanten Eingangsbereich gestaltet ist. Die anthrazitfarbenen Wände an den Seiten verleihen dem Gebäude eine elegante und zeitlose Erscheinung.
P15: Stadtwerke Emsdetten
Die Stadtwerke Emsdetten sind der lokale Versorger für Emsdetten. Zudem betreiben sie das Waldbad Emsdetten und das Parkhaus an der Wilhelmstraße. Das Unternehmen hat eine über 100-jährige Historie
ZIEL: Brink – Morgentaubrunnen
Der 2007 verstorbene Emsdettener Künstler Walter Jasper gestaltete den monumentalen Morgentau-Brunnen auf dem Brink.